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Gesundheit / Chemie / Kosmetik

Besondere Merkmale in der Logistik und dem Supply-Chain-Management in der Gesundheit-/ Chemie-/ Kosmetikindustrie:
  • Kontrollierte Bedingungen
  • Hohe Temperatursensibilität der Produkte
  • Good Manufacture Practice (GMP), Vorgaben der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA), Good Storage Practice (GSP) und Good Distribution Practice (GDP)
  • Verantwortung nicht nur für die Produktion, sondern auch für validierte, qualifizierte Lagerung und Transporte der Produkte
  • Zonenkonzepte
  • Optimale Verfügbarkeit Ihrer Produkte

 

Kunden

  • Pascoe Naturmedizin
  • Pfizer
  • Rentschler Biotechnologie GmbH

 

Gerne beraten wir Sie in den Bereichen:

Supply Chain Strategie | Prozessoptimierung | Planung | ProjektmanagementIT-Beratung | Produktion | Outsourcing
 

Supply Chain Analyse

Globalisierung führt in der Pharma-, Chemie- und Kosmetikindustrie zu verstärktem Wettbewerb; in der Pharmaindustrie verschärfen Kostenreduzierungsmaßnahmen im Gesundheitswesen die Situation. Eine effiziente Unternehmenslogistik ist die Basis für eine erfolgreiche Marktpräsenz. Die Betrachtung und Optimierung der gesamten Wertschöpfungsketten vom Lieferanten bis zum Kunden wird zunehmend über Wettbewerbsvorteile entscheiden.

 

Logistikstrategie

Die Logistik muss in der Lage sein, zeitnah Lösungen für sich ändernde Unternehmensstrategien anzubieten. Entscheidend ist, auf den Wandel vorbereitet zu sein. Am Beispiel der Pharmaindustrie wird deutlich, dass weitreichende gesetzliche Vorgaben die strategische Ausrichtung der gesamten logistischen Wertschöpfungskette bestimmen. Dies bedeutet unter anderem, dass die Verantwortung des Herstellers vom Empfang der Rohstoffe, bis hin zum Verkauf der Ware an den Kunden reicht.

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Masterplan

Masterpläne in der chemischen und pharmazeutischen Industrie beinhalten häufig die Bereiche Forschung und Entwicklung, Aufbereitung von Grund- und Wirkstoffen (Primärfertigung), Herstellung von Fertigprodukten (Sekundärfertigung) und die Prozessbegleitende Logistik.
  • Produktübergreifende Bündelung nach Unternehmensbereichen
  • Alternativ Trennung nach Produktarten (Pharmazie, Biotechnologie, …)
  • Homogene Erweiterbarkeit aller Bereiche (oft kleine, produktspezifische Einheiten)
  • Prozessbegleitende Logistik nahe den Bedarfsorten
  • Logistik-Schnittstelle zu externen Verkehren möglichst an der Werksperipherie

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Distributionsnetz

Ihre Märkte ändern sich, Ihr Distributionsnetz muss sich an neue Vertriebswege anpassen:

  • Direct-to-Pharmacy
    Pharmazeutische Unternehmen stehen vor radikalen Veränderungen in der Distribution ihrer Produkte, neue Vertriebswege führen vom Hersteller direkt in die Apotheke. Welche Auswirkungen hat das auf die Prozesse und Schnittstellen in Ihrem Unternehmen?
  • Vertriebswege über Handelsketten für Pharmaunternehmen
    Zukünftig ist damit zu rechnen, dass große Handelsketten auch Apotheken betreiben werden. Beziehen diese Ketten ihre Sortimente beim Großhandel oder direkt beim Hersteller?
  • Direktvertrieb für Kosmetik
  • Homeshopping via Internet

Kann Ihre bestehende Logistik die Veränderungen optimal abdecken?

Wie viele Distributionszentren sind erforderlich? Wie viele Produktionsstätten? Und wo können diese optimal platziert werden? Mit diesen Fragen setzen wir uns gemeinsam mit Ihnen auseinander. Hierbei setzen wir spezielle Simulationstools ein.

 

Generalplanung von Logistikzentren

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  • Von uns erhalten Sie alle Planungsleistungen für Ihr Logistikzentrum komplett aus einer Hand.
  • Bei der Vergabe der Leistungen treffen Sie die endgültigen Entscheidungen. Sie wählen, ob die Vergabe an einen Generalunternehmer oder in Einzelgewerken erfolgt.
  • Wir integrieren Ihre Spezialisten der einzelnen Fachgebiete bei der Generalplanung.
  • Um- und Neubauten verlangen umfangreiche Abstimmungen mit den Behörden. Durch unsere langjährige, branchenspezifische Expertise und kontinuierlichen Fortbildungen wissen wir, worauf es ankommt. Das Thema Gefahrstoffe wird von uns eingehend berücksichtigt.
  • Ökologische Aspekte sind die Grundlage unserer Planung.
  • Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Sicherheit: Bei der Planung integrieren wir von Beginn an Themen wie Werkschutz und Zutrittskontrolle.
  • Wir begleiten Sie auch bei Ihrer Umfeldanalyse: Die Umgebung des Standortes kann Gefahrpotentiale bergen. Brandrisiken oder das Austreten toxischer Stoffe können Ihr Unternehmen gefährden.

 

Gebäudeplanung

pck_planung_gebaeudeplanung_baumanagement_brandschutzGebäude in der Pharma-, Chemie- und Kosmetikindustrie haben besondere Anforderungen:

  • Raumkonditionierung: Hoher Anteil technischer Gebäudeausrüstung für Temperatur und Klimatisierung, Lüftung, Be- und Entfeuchtung, Filtersysteme, Ver- und Entsorgung
  • Produktionsabläufe
  • Medienversorgung
  • Leicht zu reinigende Prozesseinheiten
  • Zutrittskontrollen

 

Baumanagement

Sie kümmern sich um das Business, wir kümmern uns um Ihren Bauablauf, kontrollieren Kosten, Termine und Qualität. Die Validierung sowie die Qualifizierung des Gebäudes und seiner Funktionseinheiten begleiten wir mit Ihnen.

 

Brandschutz

  • Baulicher Brandschutz: Für den optimalen Brandschutz sorgen wir in Ihrem Neubau, aber wir unterstützen Sie auch bei Brandschutzkonzepten in Ihren bestehenden Gebäuden. Dabei berücksichtigen wir spezifische Rahmenbedingungen wie Löschwasserrückhaltung und Werksfeuerwehr.
  • Produktschutz durch Brandvermeidung: Wir prüfen alternative Systeme zur Brandvermeidung, dies sichert nicht nur Ihre Lieferfähigkeit, sondern auch den im Vergleich zu anderen Branchen außerordentlich hohen Produktwert und die Vermeidung langer Wiederbeschaffungszeiten.

 

Zonenkonzepte für Hygienebetriebe

Sichere Prozesse erfordern unterschiedlichste Zonenkonzepte zum Produkt- und Personenschutz. Zonenübergänge müssen stets kontrolliert erfolgen.
  • Hygienezonen müssen zur Vermeidung von Kontaminationen eindeutig definiert werden. Entsprechende Schleusenzonen für Menschen und Material sind vorzusehen.
  • Raumklassifizierung mit kontrollierter Luftführung und Filtersystemen zur Begrenzung von Partikelzahlen sind wesentliche Elemente in logistischen Prozessen. Kontrollierte Luftfeuchte ist insbesondere in der Wirkstoffherstellung und Tablettenfertigung von Bedeutung bevor die Präparate von einer schützenden Verpackung umgeben sind.
  • Temperaturzonen: Die Wirksamkeit der Produkte wird maßgeblich von der Einhaltung vorgegebener Temperaturen beeinflusst. Geschlossene Kühlketten gewinnen zunehmend an Bedeutung.

 

IT-Beratung für ERP und Logistiksysteme

Die IT im Bereich Gesundheit / Chemie / Kosmetik fokussiert auf die Rückverfolgbarkeit der Chargen, die strikte Einhaltung von Haltbarkeitsdaten sowie von Restlaufzeiten. Diese Abläufe sind für uns selbstverständliche Anforderungen an die Informationssysteme. Die logistische Abwicklung stellt einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil dar.

 

Facilitylayout

Die Layoutplanung in chemischen und pharmazeutischen Unternehmen ist in höchstem Maß von Zonenkonzepten beeinflusst. Wechsel zwischen Zonen erfordern besondere Maßnahmen:

  • Hygienezonen: Weschel sind nur über Schleusen realisierbar, jede Schleusung erfordert individuelle Sicherheitsstandards.
  • Temperatur-/ Klimazonen: Wechselzeiten müssen so kurz wie möglich gehalten werden, wenn die Bereiche unterschiedlich konditioniert sind. Verweilzeiten außerhalb vorgegebener Grenzen müssen dokumentiert werden.

Alle Prozessschritte müssen vom Betreiber qualifiziert und validiert werden, je Änderung in den Abläufen erfordert eine erneute Prüfung im Interesse der Produktsicherheit.

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Produktionslogistik

Die Produktionslogistik im chemischen und pharmazeutischen Umfeld ist geprägt von hohen Hygiene- und Sicherheitsstandards. Validierte Prozessvorgaben müssen strikt befolgt werden.

Prozesssicherheit steht dabei über wirtschaftlichen Erwägungen. Dies gilt für sensible Produktionsprozesse sowie für die operative Logistik. Produkt- und Chargeninformationen müssen durchgängig dokumentiert sein. Temperatur-/ Klimagrenzwerte sind bei Lagerung und Transport sicherzustellen.

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Outsourcing

Outsourcing unterliegt aufgrund der speziellen Anforderungen in der Pharma-, Chemie- und Kosmetikindustrie besonderen Richtlinien. Die rechtlichen Anforderungen an die Hersteller haben auch für deren Dienstleister Gültigkeit und spielen somit eine wesentliche Rolle bei der Vertragsgestaltung.

Outsourcing logistischer Leistungen ist immer dann sinnvoll, wenn folgende Bedingungen gegeben sind:

  • Es werden Handlingsstufen reduziert
  • Es ergeben sich Synergien
  • Die zu verlagernden Prozesse sind stabil und optimiert
  • Die Prozesse beim Dienstleister sind qualifizierungs- und validierungsfähig

Wir helfen Ihnen dabei, die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Outsourcing-Projekt zu schaffen und begleiten Sie bei dem Verlagerungsprozess. Nicht selten werden komplette Fertigungsschritte an Dienstleister vergeben:

  • Tablettenfertigung und/ oder Konfektionierung
  • Lagerung von Rohstoffen, Bulkprodukten oder Fertigerzeugnissen
  • Logistik zur Kundenbelieferung

Dies beeinflusst die Supply Chain ihres Unternehmens maßgeblich. Da die Verantwortung für den Gesamtprozess stets mit ihrem „guten Namen“ verbunden bleibt, müssen diese Schritte bestens vorbereitet sein.