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Neubau Logistikzentrum Müller Ltd. & Co. KG

Neubau Logistikzentrum Müller Ltd. & Co. KG

Projektvideo

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Logistikzentrum Kramp GmbH Strullendorf bei Bamberg

Kramp

Seit Anfang des Jahres 2009 zeigt die Kramp GmbH der Welt mit dem Slogan
„KRAMP. SO GEHT EINFACH.“,
wofür sie steht.

Die neue Geschäftsführung hat mit diesem Wahlspruch die Weichen für eine europaweite Expansion gestellt.

Die schon seit langem geplante und jetzt realisierte Zusammenführung der drei Standorte Bayreuth, Hamminkeln und Torgau im neuen Logistikzentrum in Strullendorf bei Bamberg (Nordbayern) war der erste Schritt, um die Leistungsfähigkeit des Unternehmens europaweit auszubauen.


Konzeption

Mit über 150.000 Artikeln verfügt der Großlogistiker Kramp im Landmaschinenbereich über ein umfangreiches Handelsprogramm und kann die Kunden europaweit versorgen.

Alle Aufträge, die bis 18:00 Uhr erfasst werden, sei es per Telefon, Fax, Internet oder Fachberater, prüfen die Experten und geben sie für die Bearbeitung frei. Die fertigen Aufträge erreichen die Kunden per Nachtsprung.

Das mit modernster Technik ausgestattete Logistikzentrum in Strullendorf sorgt für eine optimale Warenwirtschaft.

Ladehof
Ladehof


Lösung

Für den Standort in Strullendorf, der auf einem über 80.000 m² großen Gelände platziert ist, entwickelte die IWL AG in Zusammenarbeit mit Ten Brinke Industriebauten ein Generalbebauungskonzept in mehreren Ausbaustufen.

Die erste Baustufe umfasste Verwaltungsgebäude, Haustechnikzentrum, einen über 17 Meter hohen Hallenkomplex, Ladehof, Parkplätze sowie die Kalthalle im Außenbereich. Für die Realisierung beauftragte Kramp Ten Brinke als Generalunternehmer.
Mit der Planung des Logistikbereichs, der Regalanlagen, den geeigneten Staplern, der Behälterförderanlage sowie des Lagerverwaltungs- und Steuerungssystems (LVS) wurde die IWL AG beauftragt. Gemeinsam mit den Verantwortlichen von Kramp Deutschland wurden für alle Bereiche Konzepte, Layouts und Lastenhefte für die Realisierung entwickelt.

Die Anlage beliefert seit März 2009 europaweit Kunden über Nacht.

Podestfachbodenregalanlage mit Behälterfördertechnik
Podestfachbodenregalanlage mit Behälterfördertechnik


Kennzahlen

Objektkennzahlen

  • Wareneingang
  • Warenausgang

3.000 m²
4.000 m²

Logistikkennzahlen (statisch)
  • Palettenhochregallager
  • Kleinteilebereich
  • Kleinteile Super A
  • Sperrgut
  • Gefahrgut
  • Spielzeug
  • Langgut

20.000 Stellplätze
180.000 Stellplätze
1.000 Stellplätze
5.000 Stellplätze
1.700 Stellplätze
1.400 Stellplätze
5.000 Stellplätze

Behälterförderanlage
  • Leistung

1.200 Behälter / Stunde

Kommissionierung
  • Leistung

25.000 Positionen / Tag

Hochregalanlage mit Kommissionierstapler
Hochregalanlage mit Kommissionierstapler

Bereiche

Wareneingang
Die im Ladehof ankommenden LKWs werden entladen, die Packstücke kontrolliert, mit den Bestellungen abgeglichen und zur vereinfachten Artikelidentifikation mit Wareneingangsnummern (Barcode) versehen.

Bis zur endgültigen Warenvereinnahmung wird die Ware auf Basis von Artikel- und Bestellpositionen in Wareneingangslagern zwischengepuffert.

Podestfachbodenregal
Kleinteile werden in Behälter (600 x 400 mm) gepackt, über die Fördertechnik von Gebhardt Fördertechnik ins 1. OG zu den Podestfachbodenregalen von Nedcon in drei Ebenen transportiert und
dort manuell eingelagert. Die stellplatzbezogene Einlagerung wird mit Hilfe von mobilen Handcompu-
tern (MDE) durchgeführt.

Auf Paletten angelieferte Kleinteile lagern in Groß- mengen als Super-A-Arti-kel gegenüber den Fachregalebenen in Palettenregalen.

Die Kommissionierung erfolgt von beiden Seiten der Fachregal- und Palettenebenen direkt in Versandbehälter, die anschließend auf die Förderanlage gesetzt werden. Die Behälter werden zum nächsten Kommissionierbereich oder in die Packerei zum Versand transportiert.

Hochregalanlage
Die ca. 60 m lange und 17 m hohe Anlage für Schmalgangstapler mit Schienenführung lieferte Nedcon. Artikel, mit Abmessungen für Palettenlagerung oder mit großen Gewichten, werden hier bereitgestellt.

Für Mindermengen wurden spezielle Fachregalpaletten entwickelt (auf Paletten befestigte Fachregale). Ein- und Auslagerungen sowie die Kommissionierung erfolgen mit Hochregalstaplern von Still mittels Staplerterminals.
Durch den Hauptgang getrennt befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite der Fachregalbereich für Super-A-Artikel, der mit den gleichen Staplern bedient wird.
Die fünf unteren Ebenen sind für Sonderaufgaben reserviert.

Gefahrgutlager
Aufgrund der Brandschutzmaßnahmen müssen die im Gefahrgutlager liegenden Artikel mit Sprinklerschaumzuführung, Mindestluftwechsel und Löschwasserrückhaltung gelagert werden. Ein- und Auslagerungen erfolgen manuell.
Der Lagerbereich ist zusätzlich mit einem Brandtor und eigener Überwachung abgesichert.

Spielzeuglager
Für den Landmaschinensektor gibt es unter anderem Traktoren, Anhänger und Spezialgeräte in kleinen Miniaturen bis hin zu kindertauglichen, bedien- und befahrbaren Kunststoff-Ausführungen. Diese
Kunststoffartikel unterliegen den gleichen Bestimmungen wie das Gefahrgutlager.

Die Podestebene befindet sich über dem 5 m hohen Palettenregal. Dadurch können Paletten mit Großmengen direkt abgestellt werden.
Der gesamte Bereich wird mit Staplern von Still manuell bedient.

Sperrgutlager
Das Lager für sperrige Güter ist für Warengruppen vorgesehen, die nicht im Fach- oder Palettenbereich gelagert werden können. Dies betrifft insbesondere Stangenmaterial und Ketten. Für diese sind verschiedene Trennwerkzeuge bereitgestellt.
In diesem Bereich werden ebenfalls Schubkarren, Werkzeuge für den Winterdienst, sperrige Maschinenaggregate und Achsen gelagert.

Damit auch LKW-Be- und Entladungen mit diesen langen und sperrigen Teilen im Gebäude erfolgen können, wird hier manuell gearbeitet.

Werkstatt und Verkauf
Über die Werkstatt können Artikel kundenindividuell aufbereitet werden. Für Direktabholer steht ein Thekenverkauf zur Verfügung.

Warenausgang
Die Kundenaufträge werden in dem von S & P gelieferten LVS unter Berücksichtigung von Empfängern und LKW-Abfahrtszeiten zu Lieferaufträgen zusammengefasst. Abhängig von den Abfahrtszeiten werden die Aufträge getrennt für die Podestfachbodenanlage und für die restlichen Bereiche zur Kommissionierung freigegeben.

Die Podestfachbodenanlage wird vollautomatisiert mit leeren Mehrwegbehältern zur Kommissionierung in den 27 Pickzonen versorgt. Die Kommissionierung erfolgt im Sammelgang parallel für bis zu drei Behälter unter Einsatz von MDE-Geräten. Die Behälter werden über die Förderanlage zwischen den einzelnen Pickzonen transportiert.

Der Druck der Versandetiketten und die Umverpackung der Einwegbehälter werden an den Packplätzen durchgeführt.

IT-Systeme
Das LVS ist dem ERP-System untergeordnet. Für die operative Logistik (Bestellabgleich, Wareneingang, Lieferauftragserstellung, Kommissionierung, Versand und Verladung) ist in Strullendorf das installierte LVS SuPCIS-L8 zuständig.

Neben der Bestandsverwaltung werden sämtliche Geschäftsprozesse und Sonderanforderungen (z.B. Retourenabwicklung, Werkstattbearbeitung, etc.) über das LVS abgewickelt.

Behälterfördertechnik im Fachbereich 1. OG
Behälterfördertechnik im Fachbereich 1. OG

Spielzeuglager mit Fachregalpaletten
Spielzeuglager mit Fachregalpaletten

Lager für Stangenmaterial
Lager für Stangenmaterial

Lager für Ketten
Lager für Ketten


Nutzen und Potentiale

Der Nutzen

  • Zusammenführung der drei bestehenden Lagerstandorte Bayreuth, Hamminkeln und Torgau zu einem zentralen Distributionslager zur Belieferung aller Landmaschinen und Motorgerätefachhändler
  • Nutzung von Synergieeffekten in der Auslieferung durch die neuen logistischen Strukturen
  • Bestandsreduzierung durch zentrale Lagerung
  • Verkürzte Durchlaufzeiten durch effiziente Prozessgestaltung
  • Effiziente Kommissionierung durch Bereitstellung der Artikel nach Handlingsaufwand und lokaler Bereitstellung der Kommissionierhilfen
  • Reduzierung der Fehlerquoten durch Einsatz moderner Kommissioniertechnologien
  • Transparenz durch
    den Einsatz von IT-Systemen im Lager

Die Potentiale

  • Breiteres und tieferes Sortiment am neuen Standort
  • Ausbaumöglichkeiten des Sortiments in den kommenden Jahren
  • Höhere und individuellere Beratungsqualität durch:
    - Konzentration der Vertriebs- und Verwaltungseinheiten an einem zentralen Standort
    - Bildung von Regionalteams für den Innendienstverkauf

EG Packstationen und Auftragszusammenführung
EG Packstationen und Auftragszusammenführung

Packerei im Versand
Packerei im Versand


Beteiligte Unternehmen


iwl

IWL Werksplanung und Logistik GmbH
Mühlsteige 4, D-89075 Ulm, Tel.: 0731/140500, Fax: 0731/1405050
Internet: www.iwl.de, E-Mail: info(at)iwl.de

ten-brinke

TEN BRINKE GmbH & Co. Industriebauten KG
Dinxperloer Straße 18-20, D-46399 Bocholt, Tel.: 02871/48314
Internet : www.tenbrinke.com/de, E-Mail: tbi(at)tenbrinke.com

gebhard

GEBHARDT Fördertechnik GmbH
Neulandstraße 28, D-74889 Sinsheim, Tel.: 07261/9390
Internet: www.gebhardt-foerdertechnik.de, E-Mail:info(at)gebhardt-foerdertechnik.de

sup

S&P Computersysteme GmbH
Zettachring 4, D-70567 Stuttgart, Tel.: 0711/726410, Fax: 0711/7289860
Internet: www.sup-logistik.de, E-Mail: info(at)sup-logistik.de

nedcon

Nedcon Lagertechnik GmbH
Dinxperloer Straße 18-20, D-46399 Bocholt, Tel.: 02871/4789
Internet: www.nedcon.de, E-Mail: sales.d(at)nedcon.com

still

STILL GmbH
Berzeliusstraße 10, D-22113 Hamburg, Tel.: 040/73392000
Internet: www.still.de, E-Mail: info(at)still.de

 

Erweiterung Fertigwarenlager rose plastic

rose_plasticDie rose plastic GmbH produziert und distributiert am Standort Hergensweiler Spezial-Kunststoffverpackungen. Die Produkte lagerten in drei verschiedenen Hallen. Da die vorhandene Kapazität nicht mehr ausreichte, wurde einer der Lagerstandorte erweitert und dabei zentralisiert. Gleichzeitig wurde der Wareneingangsbereich reorganisiert sowie entsprechende Sozialräume geschaffen. Für den Neubau des Fertigwarenlagers wurden alle Architekten- und Planungsleistungen bis zur betrieblichen Nutzung durch die IWL AG erbracht.
  • Bau- und Tragwerk
  • Haustechnik
  • Lager- und Fördertechnik
  • DV

 

Die Lösung

Funktion
Die Fertigware wird über ein internes Shuttlesystem von der Produktion zum Lager transportiert. Von dort gelangt es über eine Förderanlage direkt in den Vorzonenbereich des Schmalganglagers, einer der Lagerstandorte.
Mit Flurfördergeräten wird die Ware in die verschiedenen Lagerbereiche, in die Kommissionierung oder in den Warenausgang verteilt.
Das neu errichtete Schmalganglager besteht aus sechs Regalgassen, mit einer Kapazität von ca. 2.000 Palettenstellplätzen, die durch zwei induktionsgeführte Hochregalstapler bedient werden. Das Lager ist mit einer Personenschutzanlage gesichert. Aufgrund des Lagergutes wurde ein 4-Platz-System gewählt. Die Höheneinteilung wurde entsprechend den verschiedenen Palettenhöhen vorgenommen. Die max. Lagerhöhe beträgt 7,50 m. Mit Hilfe der Stapler können Paletten durch eine Palettenübergabevorrichtung auf die Bühne transportiert werden. Die Verladung der Auslieferungsware für den Versand erfolgt über vier schräg angeordnete Andockrampen mit Überladebrücken.

Baubeschreibung
Der Erweiterungsbau wurde um ca. 10 m gegenüber der bestehenden Lagerhalle versetzt, damit genügend Verkehrsfläche für die LKW´s zur Verfügung steht. Die Halle incl. der Bühne wurde in einer Stahlkonstruktion mit mittiger Stützenreihe errichtet. Die Wände bestehen aus Kassetten mit Wärmedämmung und vorgesetzter Trapezverkleidung. Das Dach ist mit Trapezblech ausgesteift, wärmegedämmt und mit Kunststoffbahnen abgedichtet. Dunkelstrahler sind zur Beheizung eingesetzt. Zur Belichtung wurde neben den Oberlichtern (RWA´s) ein Lichtband an der Nordwestseite im Vorzonenbereich eingebaut. In das über die gesamte Hallenhöhe angebrachte Glaselement ist eine der brandschutztechnisch geforderten Fluchttüren integriert. Dieses Lichtband, wie der Zugang zum Wareneingangsbereich auf der Westseite des bestehenden Lagers wurden durch eine Umrandung hervorgehoben. Die farbliche Gestaltung der Fensterbänder u.a. wurde auf das Corporate Design von rose plastic abgestimmt.

Brandschutz
Die brandschutztechnische Trennung der beiden Gebäudeteile erfolgt durch eine Brandwand. Zwei Brandschutztore ermöglichen den direkten Durchgang zwischen beiden Hallen. Zusätzlich ist eine Trockenlöschleitung für die Feuerwehr verlegt.

Shuttlesystem
Shuttlesystem


Die Daten

Neubau:
Länge 55,90 m
Breite 27,70 m
Höhe 10,50 m
Grundfläche 1.520 m²
Bühne 270 m²
Einbauten:
WE / Sozialräume 96 m²
Verkehrsfläche ca. 1.200 m²
Gesamtinvestition 1.900.000 €
Baubeginn Mai 2001
Fertigstellung Nov. 2001

Bühne mit Palettenübergabe
Bühne mit Palettenübergabe

   

Wessels + Müller AG Fahrzeugteile und mehr Erweiterung des Zentrallagers am Standort Lotte

wessels_und_muellerDie Wessels + Müller AG ist einer der größten freien Autoteilehändler in Deutschland. Das Lieferprogramm mit dem Bekenntnis zu Originalteilen namhafter Markenhersteller umfasst PKW- und LKW-Ersatzteile, Zubehör, Reifen, Fahrzeugchemie, Lacke, Werkzeuge und Werkstattausrüstung. Oberstes Ziel ist ein perfekter Lieferservice, der die Kunden bei ihrer Konzentration auf den Geschäftserfolg unterstützt. Die Mitarbeiter der Wessels + Müller AG bilden die Basis für die starke Position des Unternehmens am Markt.

Um diese weiter auszubauen, konzentriert sich die Wessels + Müller AG auf die Kompetenzen

  • umfassendes Produktsortiment
  • flächendeckender hoher Servicegrad
  • leistungsstarke Logistik

Die Lösung

Großlogistiker der KFZ-Branche
Zur Erreichung dieser Ziele wurde das Logistikzentrum in Lotte bei Osnabrück mit modernster Technik ausgerüstet.

Die Schritte zum Ziel
Zunächst wurde die Basis für die Optimierung der Abläufe geschaffen. Dies geschah mit dem Einsatz eines Lagerführungssystems des Anbieters Ehrhardt + Partner. Das vorhandene Lagergebäude wurde durch den Neubau eines 9-gassigen Hochregallagers erweitert. Den zunächst letzten Schritt stellte der Einbau einer Fachboden-Regalanlage des Anbieters SSI Schäfer mit zwei Ebenen dar.

Der Maßanzug für jedes Produkt
Kleinteile werden in einer zweigeschossigen Fachboden-Regalanlage gelagert, in der manuell kommissioniert wird. Die Mitarbeiter werden für Einlagerung und Entnahme online durch das Lagerführungssystem LFS 400 über mobile Terminals geführt. Die Behälterförderanlage des Anbieters Horstmann transportiert die Produkte für Nachschub und Kommissionierung.

Jedem Arbeitsbereich ist ein "Bahnhof" der Förderanlage zugeordnet. Der Mitarbeiter kommissioniert alle Positionen, die dort gelagert werden. Anschließend transportiert die Förderanlage den Auftragsbehälter zu den anderen Stationen, um den Kundenauftrag zu komplettieren.

Die Förderanlage verbindet die Arbeitsstationen
Die Förderanlage verbindet die Arbeitsstationen

Fachbodenanlage für Kleinteile in 2 Ebenen
Fachbodenanlage für Kleinteile in 2 Ebenen


Die Bereiche

Im Warenausgang werden die befüllten Behälter automatisch nach Empfängern sortiert.

Das 9-gassige Hochregallager ist entsprechend den Artikeleigenschaften in drei Bereiche aufgeteilt:

  • In vier Gassen werden Reifen in Großbehältern gelagert.
  • Drei Gassen dienen der Lagerung von Euround Gitterboxpaletten.
  • In den verbleibenden zwei Gassen können Paletten und Behälter verschiedener Größen gelagert werden.

Eine Besonderheit hierbei ist, dass die Regalbediengeräte sowohl im manuellen als auch im automatischen Betrieb genutzt werden. Wareneingänge werden üblicherweise automatisch eingelagert, Teilentnahmen für die Auftragskommissionierung werden in der manuellen Betriebsart "mannbesetzt" durchgeführt.

Die Betriebszustände der Förderanlage und der Regalbediengeräte werden am Bildschirm visualisiert. Auf diese Weise können gelegentliche Störungen schnell erkannt, lokalisiert und beseitigt werden. Das Steuerungskonzept für Fördertechnik und Regalbediengeräte wurde von Hörmann Logistik ausgeführt.

Hauptlogistikzentrum
Lagerfläche 20.000 m²
Palettenplätze über 20.000
Ständig verfügbare Produkte über 80.000
Lieferanten über 500
Jährlich ausgelieferte Teile über 10 Mio.
Jährlich bearbeitete Aufträge über 4,5 Mio.
Mitarbeiter ca. 150

Wie bereits erwähnt erfolgt die Kommissionierung bei Teilentnahmen nach dem Prinzip "Mann zur Ware". Auch hier werden die Kommissionierinformationen per Datenfunk auf die Regalbediengeräte übertragen. Der Mitarbeiter fährt zum angegebenen Entnahmeort und legt die geforderte Menge in den mitgeführten Ladungsträger. Die so befüllten Behälter werden im Versandbereich empfängerbezogen zusammengeführt und verdichtet.

Versandsortierung
Versandsortierung

RBG-Kabine
RBG-Kabine

Versand
Versand

Beteiligte Unternehmen

iwl
IWL AG
Mühlsteige 4, 89075 Ulm, Tel.: +49 (0) 7 31.1 40 50-0, Fax: +49 (0) 7 31.1 40 50-50
Internet: www.iwl.de, E-Mail: info(at)iwl.de
hoermann
HÖRMANN LOGISTIK GmbH
Gneisenaustraße 15, 80992 München, Tel.: +49 (0) 89.14 98 98-0, Fax: +49 (0) 89.14 98 98-98
Internet: www.hoermann-logistik.de, E-Mail: info(at)hoermann-logistik.de

horstmann
Horstmann GmbH & Co. KG - Geschäftsbereich Lagerlogistik und Fördertechnik
Loher Busch 52, 32545 Bad Oeynhausen, Tel.: +49 (0) 57 31.7 94-0, Fax: +49 (0) 57 31.7 94-2 10
Internet: www.horstmann-group.com, E-Mail: foerdertechnik(at)horstmann-group.com

erhardt-partner
Ehrhardt + Partner GmbH & Co. KG
Alte Römerstraße 3, 56154 Boppard-Buchholz, Tel.: +49 (0) 67 42.87 27-0, Fax: +49 (0) 67 42.87 27-50
Internet: www.ehrhardt-partner.com, E-Mail: info(at)ehrhardt-partner.com
schaefer Fritz Schäfer GmbH
Fritz-Schäfer-Straße 20, 57290 Neunkirchen / Siegerland, Tel.: +49 (0) 27 35.70-1, Fax: +49 (0) 27 35.70-3 96
Internet: www.ssi-schaefer.de, E-Mail: vd(at)ssi-schaefer.de

 

tesa Logistik Stuttgart (tLS) Ausbau zur zentralen Eurologistik

tesaMit der Entscheidung, am Standort Stuttgart die europäische Distribution der tesa AG abzuwickeln, musste die Lagerkapazität deutlich erhöht werden. Gelöst wurde die Aufgabe durch ein manuell bedientes Hochregallager in Silobauweise. Die Anbindung an den Bestand konnte trotz begrenztem Flächenangebot so gelöst werden, dass der Materialfluss "nebenbei" optimiert werden konnte. Im tLS liegt der operative Bestand an Fertigwaren, für die europäische Distribution. Es wird hauptsächlich aus den Produktionswerken Offenburg, Hamburg und Italien mit Nachschub versorgt. Von der Entwicklung des Erweiterungskonzeptes über die Umsetzung bis zur betrieblichen Nutzung hat die IWL AG als Generalplaner alle Architekten- und Planungsleistungen erbracht.
  • Bau- und Tragwerk
  • Haustechnik
  • Lager- und Fördertechnik
  • Sprinkler

Die Lösung


Wareneingang
Dem Wareneingang obliegt die Annahme, Kontrolle und systemseitige Erfassung aller an das tLS gelieferten Waren. Die Warenanlieferung erfolgt ausschließlich per LKW. Die Lagereinheiten werden über eine Palettenförderanlage an einen zentralen Verteilerpunkt transportiert und nach Bedarf von dort aus in die einzelnen Lagerbereiche verteilt.

Hochregallager
Das Schmalgang-Hochregallager besteht aus 8 Regalgassen mit einer Kapazität von 6.500 Palettenstellplätzen. Über die zentral angeordnete Vorzone werden die Hochregallagergassen und die Kommissionierbereiche versorgt. Mit zwei Hochregalstaplern (Mann oben) und wendigen Vorzonenstaplern wird das Lager bedient.

Baubeschreibung
Die selbsttragende Stahlkonstruktion des Hochregalsilos ist als 4-Platzsystem ausgelegt. Die Konstruktion trägt Dach und Wand. Die Wände bestehen aus Kassetten mit Wärmedämmung und vorgesetzter Trapezverkleidung. Das Dach ist als Pultdach ausgebildet, mit Trapezverkleidung ausgesteift, wärmegedämmt und mit Kunststoffbahnen abgedichtet. Zur Belichtung wurden neben den erforderlichen Oberlichtern (RWA´s) Fenster an den Enden der Gassen angeordnet.

Brandschutz
Durch eine Brandwand über die gesamte Länge des Hochregallagers und eine automatische Sprinkleranlage wurden die Anforderungen an den Brandschutz erfüllt.

Personenschutz
Der Zutritt in den Schmalgangbereich ist durch eine Personenschutzanlage gesichert.

Wareneingang
Hochregallager


Die Daten

Gesamtlänge 116,10m
Gesamtbreite 21,70 m
Wareneingang 223 m²
Höhe ca. 4,50 m
HRL 2.300 m²
Höhe 15,90 m
Einlagerebene oben 13 m
Feldlast 1,6 t
Gesamtinvestition: 2.500.000 €
Baubeginn: Februar 2001
Fertigstellung: Sept. 2001
Wareneingang
Wareneingang

   

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