AstraZeneca GmbH

astra_zenecaDie AstraZeneca GmbH fertigt und distribuiert in Plankstadt pharmazeutische Produkte.

 

Hierzu verfügt der Standort über die Funktionseinheiten:

  • Wirkstoffreinigung
  • Tablettenfertigung
  • Konfektionierung
  • Logistik

Ab Plankstadt werden primär die Exportmärkte beliefert, die Versorgung der deutschen Kunden erfolgt über das Partnerwerk in Wedel.



Das Projekt

Ladezone nach dem Umbau
Ladezone nach dem Umbau
Ladezone nach dem Umbau - 2
Ladezone nach dem Umbau - 2
Layout „Zonenkonzept”
Layout „Zonenkonzept”

Die IWL AG betreut das Unternehmen seit 1996 in logistischen Fragen sowie bei der strategischen Standortentwicklung. 1996 wurden im Rahmen einer Konzeptstudie Möglichkeiten der zukünftigen Werksentwicklung erarbeitet.

1999 wurde die LKW Ladezone den geänderten Anforderungen angepasst.Hierzu wurden sechs LKW Ladeschleusen gebaut. Die Funktionsflächen für Wareneingang und Versand wurden entsprechend GMP / FDA Anforderungengetrennt. 2002 wurden mögliche Standortvarianten zur Erweiterung der bestehenden Konfektionierung untersucht und bewertet.

Die Entscheidung fiel zu Gunsten einer baulichen Erweiterung an die angrenzend bestehenden Logistikfunktionen. Neben den direkten Funktionsflächen für die Verpackung waren die Wege für Warenströme und Personal unter GMP Aspekten im Projekt "Zonenkonzept" neu zu definieren. Flexibilität in der Anlagenbelegung und effizienter Personaleinsatz sind durch die räumliche Nähe zwischen bestehender und neuer Konfektionierung gegeben.

Durch den Einsatz von Palettenfördertechnik und Schleusenfunktionen zur Warenübergabe, werden die Lagerfunktionen (Achse 8) von den Produktionsbereichen
(Achse 10) konsequent getrennt. Das Zonenkonzept wurde 2005 umgesetzt und erfolgreich in Betrieb genommen.

Parallel zum Ausbau der Konfektionierung stiegen die Anforderungen an die Standortlogistik stetig. Strategische Maßnahmen wie JIT-Belieferung für Packmittel, Nutzung externer Logistikflächen und Optimierungen der bestehenden Lagertechnik waren erschöpft. Bereits 2003 wurden Möglichkeiten zur Lager- und Versanderweiterung entwickelt und die bauliche Machbarkeit mit den Behörden abgestimmt.

Konzipiert wurde ein Hochraumlager mit direkter Anbindung an die bestehenden Produktions- und Logistikfunktionen. Durch die Erweiterung der Versandflächen auf zwei Ebenen können zukünftige Anforderungen aus neuen Märkten erfüllt werden.
Die Realisierung der Versanderweiterung erfolgte 2006, die Inbetriebnahme Anfang 2007.